Meine Definition von Glück

Was ist Glück?

Das habe ich mich oft gefragt im Verlauf des letzten Jahres, denn ich zähle ein Jahr immer  von Altstadtfest zu Altstadtfest, oder von Silvesterparty zu Silvesterparty.

 

Und es steht schon wieder ein Altstadtfest vor der Tür, ein Fest, auf das sich die meisten Hagenower und ihre Gäste schon sehr freuen.  Ein Fest, welches fast ausschließlich von den unzähligen Aktivitäten vieler Vereine, Verbände, Unternehmen  und  ehrenamtlich Engagierter lebt.

 

Wo ist nur dieses eine Jahr geblieben? Und was ist alles passiert in dieser Zeit? Das frage ich mich jedes Mal, wenn die letzten Proben vor der Tür stehen und die Aufregung  bei allen Tänzerinnen und Tänzern und natürlich auch bei uns Trainern steigt.

 

Und genau da ist es wieder, dieses Kribbeln im Bauch, weil man immer und immer wieder diese Bilder aus den letzten Jahren vor Augen hat, wie viele Zuschauer unsere Programme anschauen, genießen und Applaus spenden.

 

      

 

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Begriff Glück. Ich habe dabei in einer Studie gelesen, absoluter Spitzenreiter bei den Glücksaktivitäten ist Tanzen.  

 

Ein lieber Freund, den ich vor einiger Zeit kennen gelernt habe, hat zu mir gesagt: Weißt Du eigentlich, liebe Jana, wie viele Menschen Du glücklich machst? Schau in die Gesichter unter den Zuschauern, schau` in die Gesichter Deiner Mannschaft, es ist so!

 

Genau das ist das Wort: Das ist meine Mannschaft, für die ich seit 23 Jahren die Verantwortung habe, die es mir erlaubt, meine Kreativität uneingeschränkt ausleben zu dürfen. Und die vor allem eines schafft: Meine Mannschaft macht mich glücklich, und sie ist mein Lebenselixier!

 

Wenn es mir nicht gut geht, denke ich an die Kinder, wenn sie auf mich zustürmen, und mich erst einmal drücken müssen, bevor ich überhaupt einen Schritt in den Probenraum gesetzt habe, meine Mädels, wie sie sich freuen, wenn sie vier Pokale von einem Wettbewerb mit nach Hause bringen, die kleine Pia, die mich oft im Training besucht, und unbedingt so werden möchte, wie ich. (Überlege es Dir vielleicht noch einmal, meine Kleine!)

 

 

 

 

Wenn ich mich nur vier Minuten verspäte und Emmi zu mir schaut und sagt: Ich habe schon so auf dich gewartet Jana, ich habe gedacht, du kommst gar nicht mehr heute!

 

Lautes Lachen im Probenraum, neue Kostüme, tolle Tanzprojekte, unzählige interne Aftershowpartys

(an einige kann ich mich im Übrigen nicht mehr erinnern ), viele interessante Menschen, innige Umarmungen, das Genießen von Musik, Freundschaften, und so viel mehr! Wenn ich das alles aufzähle, dann gibt es nur noch eines zu sagen:

 

                      „Ich habe beschlossen, glücklich zu sein“

 

Ich wünsche mir sehr, dass ich das allen Menschen, die ich kenne, die mich kennen, die ich gehen lassen musste, und die, die hoffentlich noch meinen Lebensweg kreuzen werden, sagen darf: Glück kann man nicht festhalten, denn es ist ein Moment.

 

Aber wir müssen viel öfter unseren Blick darauf lenken, was es uns an jedem Tag schönes widerfährt, und sei` es ein noch so kleiner, wunderbarer Moment!

 

 

 

Ich wünsche uns allen am kommenden Wochenende eine Wahnsinnsparty, bei tollem Wetter, lasst uns nur genießen! Und meiner Mannschaft möchte ich nur eines sagen: Ich bin sehr glücklich, das ich Euch habe!

 

 

Eure Jani

 

 

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